Tunnel Offenburg
(NBS Karlsruhe – Basel, PFA 7.1)
Leistungen
Projektingenieur Tunnel
Fachliche Beratung
Koordination aller Projektbeteiligten
Auftraggeber
DB Netz AG (SW)
Schwarzwaldstrasse 82
6137 Karlsruhe
Bearbeitungszeitraum
Seit 2022
Baukosten
ca. 1,1 Mrd. €
Der Tunnel Offenburg ist Teil der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel und soll die Stadt vom Lärm durchfahrender Güterzüge entlasten. Er wird mit elf Kilometer Länge der längste Tunnel auf der Strecke sein. Im Norden taucht die Trasse im Bereich Appenweier/Windschläg unter die Erde ab und unterquert den Güterbahnhof Offenburg. Im weiteren Verlauf unterquert der Tunnel das Stadtgebiet westlich von Offenburg. Im Süden unterfährt er den Burgerwaldsee und taucht südlich des Gewerbeparks hoch3 wieder auf. Der tiefste Punkt des Tunnels liegt bei rund 25 Meter.
Der Großteil des Tunnels wird von zwei Tunnelvortriebsmaschinen gebohrt. Die Anbindungen im Norden und Süden entstehen hingegen in offener Bauweise. Bei der offenen Bauweise wird der Tunnel
als rechteckiges Rahmenbauwerk in einer zuvor ausgehobenen Baugrube errichtet.
Künftig können Züge diesen Abschnitt mit einer Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde befahren. Im Tunnelbereich ist eine Geschwindigkeit von bis zu 120 Kilometer pro Stunde möglich. Mitte 2022 will die DB ihre Pläne für den Tunnelbau beim Eisenbahn-Bundesamt zum Planfeststellungsverfahren einreichen.
R&K stellt den Projektingenieur Tunnel, der u.a. für die fachliche Kommunikation und Koordination rund um alle beteiligten Stakeholder verantwortlich ist.
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