LNG-Terminal Wilhelmshaven II
Leistungen
Auftraggeber
IMDC S.A.
(im Auftrag der FSRU Wilhelmshaven GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft von ENGIE und TES)
Bearbeitungszeitraum
2023- 2025
Die FSRU Wilhelmshaven GmbH plant im Auftrag der Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), den Bau und Betrieb eines LNG-Importterminals für die Anlandung und Regasifizierung von verflüssigtem Erdgas (LNG), zur Sicherung der deutschen Energieimporte. Es handelt sich hierbei um eine Floating Storage and Regasification Unit (FSRU), auf Deutsch: schwimmende Speicher- und Regasifizierungseinheit. Das FSRU-LNG-Terminal hat eine Kapazität für den Import von bis ca. 5 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Der Standort des Terminals befindet sich nördlich des Jade-Weser-Ports und südlich der Umschlaganlage Voslapper Groden. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Hälfte des Jahres 2024 vorgesehen.
Die FSRU wird als Terminal an einem zu errichtenden Anleger liegen und erhält das angelieferte LNG durch LNG-Tankschiffe. Das LNG wird auf der FSRU gelagert, in den gasförmigen Zustand gebracht und mit einem Druck von bis zu 100 bar von der FSRU über ein sog. Jettyless System in das Fernleitungsnetz der OGE eingespeist. Nach einer geplanten Betriebsdauer von fünf Jahren wird die FSRU entfernt; die Gasleitungen vom Anleger bis zur Landseite werden zurückgebaut. Eine Weiternutzung der Anlegestruktur für ein zukünftiges Wasserstoff-terminal wird in Betracht gezogen. Sollte eine Nachnutzung nicht möglich sein, wird auch die Anlegerstruktur zurückgebaut.
R&K Ingenieure stellt die Bauleitung sowie die technische Projektleitung für die Bauarbeiten zum Anschluss der schwimmenden „Excelerate Excelsior“. Zu den Leistungen von R&K gehören dabei u.a.:
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